

Bücher riechen. Neue Bücher besonders. Ich mag ja diesen Duft nach Papier und frisch gedruckten Buchstaben, kurz, nachdem man die Aromaschutzfolie entfernt hat. Also erst einmal die Seiten mit der Nase überfliegen.
Daniel Kehlmanns gerade erschienenes Buch
Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten
sieht zudem noch gut aus. Schöne Typo, schlicht-modernes Design und - was ich gut leiden kann - mit integriertem Lesezeichenbändchen. In diesem Fall bordeauxrot. Das Getränk zur Lektüre ist also vorgegeben.
Zum Inhalt / Klappentext:
Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen - komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der "Vermessung der Welt".Schön auch das, ebenfalls dem Klappentext zu entnehmende, Zitat aus der "Süddeutschen Zeitung":
"Bei Daniel Kehlmann scheint sich der Genieverdacht zu verdichten".So, dann ziehe ich mich mal auf das Sofa zurück und schnupfe eine ordentliche Portion Buchstaben!